Manteldrähte

Manteldrähte sind ein Verbund zweier Werkstoffe in Drahtform. Sie haben meist einen Kern aus einem unedlen Material und eine Ummantelung aus einer Edelmetalllegierung.

Über Manteldrähte 

Sie werden zur Strom-und Datenübertragung in der Sensorik und in rotierenden Systemen, wie z. B. Windkraftanlagen und MRTs eingesetzt, z. B. als Sensordraht bzw. Zuleitungsdraht oder Schleifkontakt, zumeist aus Gold- und Platinlegierungen.

Der Vorteil dieser Drähte liegt in der Kombination: Heraeus verwendet die besten Eigenschaften von Unedelmetallen (z. B. Federeigenschaften) und vereint sie mit den Vorzügen von Edelmetallen (z. B. Leitfähigkeit, Abriebfähigkeit, Korrosionsbeständigkeit). Die Schicht aus Edelmetall ist dabei im Verhältnis zum Kern geringer. Im Vergleich zu einem massiven Edelmetalldraht sind die Kosten daher wesentlich geringer.

Video: Feinste Drähte von Heraeus – von der Produktion bis zum Endprodukt

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Thomas Hild Europa, Afrika
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Thomas Hild, Heraeus