Precious to us: Ressourcen

Unsere Geschäftstätigkeiten sind auf wertvolle Ressourcen angewiesen. Wir werden unserer Verantwortung gerecht, indem wir unsere Prozesse und Produkte so verbessern, dass sie weniger Ressourcen benötigen und – wo immer möglich – eine Kreislaufwirtschaft anwenden. Durch das Recycling gewinnen wir große Mengen an Edelmetallen zurück, was den Bedarf an Primärmaterial reduziert.

Resources Header

Ziele und KPIs

Bis zu 99 %1 niedrigerer CO2-Fußabdruck von recyceltem gegenüber primären Edelmetal

Viele unserer Edelmetallprodukte werden am Ende ihrer Lebensdauer an uns zurückgegeben. Wir halten die zurückgewonnenen Edelmetalle kontinuierlich im Kreislauf, indem wir aus dem recycelten Edelmetall neue Produkte herstellen. 

1 “The Life Cycle Assessment of Platinum Group Metals” der International Platinum Group Metals Association (IPA), Referenzjahr 2022
1 “The Life Cycle Assessment of Platinum Group Metals” der International Platinum Group Metals Association (IPA), Referenzjahr 2022

Steigerung der Sekundärmengen von Edelmetall 

In den kommenden Jahren wollen wir die eingehende Menge an sekundären Platingruppenmetallen (PGM), Gold und Silber im Vergleich zu 2024 steigern. Im Jahr 2024 stammten 62,5 % der in unseren Anlagen verarbeiteten PGM aus sekundären Quellen. 

62,5% verarbeitetes PGM stammt aus sekundären Quellen

Wasser- und Biodiversitätsaktivitäten auf die nächste Stufe bringen 

Obwohl Wasser und Biodiversität unterhalb unserer Wesentlichkeitsgrenze liegen, streben wir dennoch Fortschritte in diesen Bereichen an. Nach detaillierten Analysen an unseren eigenen Standorten werden wir das gewonnene Wissen nutzen, um unsere Berichterstattung weiter zu verbessern und uns in unserer vorgelagerten Wertschöpfungskette zu engagieren. 

Wasser- und Biodiversitäts-Aktivitäten auf die nächste Stufe bringen

Circular Economy

Kreislaufwirtschaft

Wir raffinieren und recyceln alle acht Edelmetalle und Rhenium aus primären und sekundären Quellen. Mit derzeit 12 Anlagen in acht Ländern weltweit sind wir nicht nur nah an unseren Kunden, sondern verkürzen auch die Transportwege.

Wir setzen modernste pyrometallurgische und hydrometallurgische Verfahren ein, um Edelmetalle in größtmöglichem Umfang aus Sekundärquellen, wie zum Beispiel Altmaterialien, zurückzugewinnen.

Darüber hinaus investieren wir systematisch in den Ausbau unserer Recycling- und Refiningkapazitäten weltweit. 

Wartburg
Die neue Hütte in Wartburg wird mit Strom aus 100 % erneuerbaren Quellen betrieben.

Circlear– Produkte hergestellt aus 100 % recycelten Edelmetallen

Erfahren Sie wie Circlear unseren Kunden dabei hilft, ihre Scope 3 Emissionen zu senken. Der 100%ige Recyclinganteil von Circlear basiert auf einer Massenbilanz und wurde vom TÜV Süd gemäß ISO 14021 verifiziert. 

Mehr über Circlear
Bericht auf Blatt

Wasser

Wasser spielt eine wichtige Rolle in unseren Betriebsabläufen. Es wird beispielsweise zur Kühlung unserer Prozesse sowie als Lösungsmittel oder Absorptionsmittel in unseren Edelmetall-Recyclingverfahren benötigt. 

Im Jahr 2024 haben wir analysiert, welche unserer Produktions- und Recyclingstandorte sich in Regionen mit Wassersrisiko befinden. Darüber hinaus führten wir detaillierte Analysen zur Wassernutzung an unseren Standorten in Hanau (Deutschland), Mendrisio (Schweiz) und Nanjing (China) durch, auf die über 60 % unserer Wassernutzung entfallen. 

Bis Ende 2026 werden wir unseren Berichtsansatz für unsere weltweiten Produktionsstandorte standardisieren, um identifizierte Lücken zu schließen. Parallel dazu arbeiten wir daran, Maßnahmen zur Reduzierung unseres Wasserverbrauchs zu identifizieren. Dabei werden wir weiterhin die Standorte mit dem höchsten Wasserverbrauch priorisieren. 

Zudem werden wir weiterhin detaillierte Daten zum Wassermanagement von Minenpartnern in unserer vorgelagerten Wertschöpfungskette erheben. Mit zunehmender Transparenz werden mit unseren Minenpartnern in den Dialog treten, um ihre Auswirkungen zu reduzieren. 

Biodiversität 

Heraeus Precious Metals stellt sich der Herausforderung, die Ursachen des Biodiversitätsverlusts anzugehen. Unser Ziel ist es, besser zu verstehen, wie unsere Geschäftstätigkeiten zum Verlust biologischer Vielfalt beitragen, und dieses Verständnis zu nutzen, um Strategien zur Begrenzung und Reduzierung negativer Auswirkungen zu entwickeln. 

Dabei orientieren wir uns an globalen Rahmenwerken, insbesondere am Global Biodiversity Framework (GBF) und den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDG). Darüber hinaus beziehen wir Leitlinien des Science Based Target Network (SBTN) und der Taskforce on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) ein, um das Thema zu bewerten, zu messen und anzugehen, unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. Diese Leitlinien befinden sich teilweise noch in der Entwicklung und unterliegen einem kontinuierlichen Wandel. Wir verfolgen diese Entwicklungen aufmerksam, bleiben auf dem neuesten Stand und passen unseren Ansatz künftig entsprechend an. 

Da Biodiversität eng mit anderen Umweltaspekten verknüpft ist, überschneiden sich unsere Aktivitäten mit bestehenden Nachhaltigkeitsstrategien, Zielen und Maßnahmen. 

Für unsere eigenen Betriebsabläufe konzentrieren wir uns auf drei zunächst identifizierte Einflussfaktoren: Treibhausgasemissionen, Abfall und Wasserverbrauch. 

Für die vorgelagerten Bergbauaktivitäten ist unsere Biodiversitätsanalyse noch im Gange. Der aktuelle Fokus liegt auf der weiteren Erhöhung der Transparenz durch die Erhebung minenspezifischer Daten zu verschiedenen nachhaltigkeitsrelevanten Themen und der Entwicklung eines Modells, das einen Vergleich dieser Daten ermöglicht. 

Biodiversity